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Heiner Molzen 1976Geboren wurde ich 1969 als zweites von drei Geschwistern in Würzburg/Bayern. Nach dem Abitur leistete ich meinen Zivildienst bei einem kirchlichen Träger ab. Dabei war ich mit der Betreuung schwerstbehinderter Menschen betraut. Aus der dabei gemachten Erfahrung, durch Gespräche Hilfe und Unterstützung geben zu können, entwickelte sich mein Wunsch, Psychologie zu studieren und Psychotherapeut zu werden.

Mein Vordiplom absolvierte ich an der Universtität Konstanz am Bodensee. In einem halbjährigen Praktikum am Aphasiker-Zentrum Unterfranken gGmbH in Würzburg (Aphasiker: von Aphasie, Verlust der Sprache, z. B. durch Schlaganfall oder Hirnverletzung) sammelte ich erste Erfahrungen in der psychologischen Beratung und Behandlung von körperlich Kranken. Ich wechselte anschließend an die Universität Würzburg, wo ich den Studienschwerpunkt Klinische Psychologie wählte und zudem die Fächer Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neuropsychologie und Neuroanatomie belegte.

Meine Diplomarbeit befasste sich mit der Entwicklung eines Fragebogenverfahrens für Aphasiker zur Erfassung ihrer psychischen Befindlichkeit und sozialen Integration. Im Jahr 1997 schloss ich mein Studium  mit der Gesamtnote "sehr gut" ab und trat meine erste Anstellung als Geschäftsführer und therapeutischer Leiter von ZAMOR e. V. in Ingolstadt, Oberbayern an, einem psychosozialen Beratungs- und Selbsthilfezentrum für Hirngeschädigte.

1998 begann ich berufsbegleitend meine Psychotherapieausbildung (Verhaltenstherapie) am Centrum für integrative Psychotherapie gGmbH (CIP) in Bamberg bei Prof. Dr. Hans Reinecker. Aus privaten Gründen zog ich 1999 nach Flensburg und absolvierte das im Rahmen der Psychotherapieausbildung notwendige "Psychiatriejahr" an der Schön-Klinik in Bad Bramstedt. Dort lernte ich verschiedene psychiatrische Erkrankungen und psychosomatische Störungsbilder kennen und wurde in deren Behandlung unterwiesen. Zudem hatte ich dort die Gelegenheit, mich intensiv mit der Technik des Biofeedback, einer psychophysiologischen Untersuchungs- und Behandlungsmethode, zu befassen.

Nach einer kurzen Anstellung am Fachkrankenhaus Nordfriesland in Bredstedt, Abteilung Rehabilitation (Sucht), wechselte ich im Jahr 2001 nach Ulm an die Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Ulm, Sektion Schmerztherapie. Dort war ich sieben Jahre lang für die psychologische Diagnostik und psychotherapeutische Behandlung von Schmerzpatienten zuständig. Neben der Arbeit in der Schmerzambulanz konnte ich auch im Bereich der stationären Schmerz- und Palliativtherapie Erfahrungen sammeln. Neben der Psychotherapie war ich auch mit Aufgaben in Lehre und Forschung betraut (Studentenunterricht, Ärztefortbildung, klinische Studien; Schwerpunkte: somatoforme Störungen, Fibromyalgie, Biofeedback bei Kopf- und Rückenschmerzen). 2003 konnte ich meine berufsbegleitende Psychotherapieausbildung abschließen und erhielt 2004 die staatliche Approbation als Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) durch das Regierungspräsidium Stuttgart. Darüber hinaus absolvierte ich verschiedene Fort- und Weiterbildungen (Biofeedback, Hyponotherapie, Spezielle Schmerzpsychotherapie). Besonders interessierte mich bei meiner klinischen Arbeit das komplexe und schwierige Gebiet der Messung und Dokumentation von Schmerzen und schmerztherapeutischen Interventionen. In mehrjähriger Entwicklungs- und Forschungsarbeit konzipierte, programmierte und gestaltete ich daher das Ulmer Schmerz-Dokumentationssystem UDO, das bis heute an der Uniklinik in Ulm im Einsatz ist. Die wissenschaftliche Ausarbeitung dieses Projektes wurde schließlich auch meine Doktorarbeit: Ich promovierte hierüber im Jahr 2008 im Fach Humanbiologie.

Meine Frau und ich heirateten 2002, drei Jahre später wurde unsere Tochter geboren. Da wir bereits seit längerem die Rückkehr in den Norden Deutschlands planten, habe ich mich 2008 um den Kassenpsychotherapeutensitz von Prof. Dr. Klaus Bahne Bahnson (*15.9.1922 †21.9.2008) in Kiel beworben. Im April 2009 eröffnete ich meine Praxis in Kiel-Südfriedhof und bin seither dort als Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) niedergelassen tätig.

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